Leben

Wie kann man so blöd sein und die Pin seines Handys vergessen? Schaut mich an. Ich hab´s geschafft. Das Ding liegt jetzt seit August in der Versenkung.

Gestern will ich es an machen. Fällt mir auf, dass ich den Code nicht mehr weiß.

Sehr schön.

Ich meine immerhin ist es ein Beweis, dass ich das Teil nicht wirklich brauche. Auch wenn´s mich heftig ärgert. Ich glaube ich krieg die Alzheimer.

Na, ja muss ich mal zusehen, wie ich das jetzt mache.

 

Meinem Ohr geht´s momentan leider auch nicht so gut. Tut heftig weh. Vermutlich wieder ne Ohrenentzündung und diesen komischen Tropfen traue ich vorn und hinten nicht über den Weg. Zum Arzt gehen habe ich mittlerweile  aufgegeben.

Ich seh´s nicht mehr ein, mich drei Stunden in irgendwelchen rappelvollen Wartezimmern rumzudrücken und wenn  ich nach Hause komme bringe ich doppelt so viele Bazillen und Keime mit wie vorher und mir geht´s noch dreckiger. Und das kann ich mir für einmal: „Ja, Ohr ist entzündet ich schreibe was auf“ auch sparen.

 

Hab heute seit langem wieder geschafft meine vier Wände aufzuräumen.  Sah richtig klasse aus. Auch wenn ich bezweifle, dass es dann in meiner eigenen Wohnung, wenn ich im August umziehe auch so bleiben wird.

Für alle die mich nicht kennen: Ich bin absolut chaotisch. Ich kann aufräumen und bin kein Messy. Und wenn ich dann mal aufräume kann man vom Boden essen. Allerdings liegt die Betonung auf wenn. Es dauerte immer eine ganze Weile.

 

Danach ging´s noch mit meiner Mama einkaufen.

Ich werde in den nächsten Wochen nicht verhungern. Mein Sortiment weißt jetzt nämlich so einiges vor. Von der Ananas bis zum Zimt, habe ich mich mit sämtlichen Zutaten eingedeckt. Natürlich auch in Anbetracht der Tatsache, einige Gerichte aus dem Kochbuch auszuprobieren. Dementsprechend war leider auch die Rechnung und unser proppenvoller Einkaufswagen.

Der Blick der Leute war zu geil. Besonders beim Bäcker.

Wir kommen rein, weil meiner Mutter auffällt, dass die Brötchen alle sind. Kurz darauf  betritt ne Assifamilie den Laden(ich will jetzt keine Vorurteile aufkommen lassen, aber der Mann hatte nicht einen Zahn im Mund, die Haare der Frau haben vor Fett fast gestanden und die Kinder sahen aus wie von der Altkleidersammling. Ich meine, ich bin die Letzte, die kein Verständnis für Leute mit wenig Geld hat, aber ein bisschen pflegen kann man sich doch schon).

Jedenfalls sehe ich, wie der Blick des Mannes und des Sohnes auf unseren Wagen fällt und die beginnen richtig geil zu tuscheln. Für die war das vielleicht leise. In Wirklichkeit hat man´s vermutlich noch vier Straßen weiter gehört. Was wir für einen riesen Wagen hätten und so weiter und sofort. Ich sag´s euch. Denen sind fast die Augen raus gefallen. Anschließend wechselte dann das Thema der Frau und deren Tochter zu Deutschland sucht den Superstar. War dann wohl doch interessanter, als unser Einkaufswagen.

 

Jedenfalls hab ich dann heute mal das Rezept mit den selbstgemachten Kartoffelspalten ausprobiert.

Ich war zuerst super skeptisch, ob meine genauso werden wie das Tiefkühlzeug vom Supermarkt. Und ich sag euch eins: Die normalen Produkte schmecken ums hundertfache besser als dieser künstlich zusammen gepantschte Pommes Kram.

Ich weiß nicht, was die da alles rein machen. Aber jetzt wo ich den Vergleich habe: Nach Kartoffeln und Sonnenblumenöl schmeckt´s jedenfalls nicht.

Also das Rezept aus natürlichen Produkten ist wirklich super lecker. Im Idealfall hat man Biokartoffeln, im „idealsten“ Idealfall Kartoffeln aus eigener Ernte zur Verfügung. Die werden geschält, in Wasser gesäubert und anschließend in Streifen geschnitten.

Danach mit zwei Esslöffeln Sonnenblumenöl beträufelt und dann für 50 Minuten ab in den Backofen. Super lecker und garantiert gesünder als die Fritten aus der Tiefkühltruhe.

 

 

 

19.2.11 21:39

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