thema des tages

So, ich hab mir jetzt zum zweiten Mal so etwas neumodisches zugelegt um die Außenwelt an (fast) allen Dingen teilnehmen zu lassen. Gewisse Sachen werde ich euch dennoch vorenthalten. Nicht nur aus Selbstschutz, sondern auch weil ich dann nicht hunderte von EMails im Briefkasten haben möchte, die mich lang und breit ausquetschen was x oder y gerade treiben oder welche Haustiere gewisse Personen halten usw. Das müsst ihr jetzt nicht verstehen. Wirklich kapieren tun das eh nur 1,2 Leute, deshalb tut es jetzt auch nichts zur Sache. Schließlich gehts hier um mich und dass ein oder andere was Autorin Lilli so erlebt, bzw. um einige Hintergrundinfos meiner Geschichten. 

 (An alle Spamer im world wide web: Gebt euch keine Mühe meinen Blog wie das letzte Mal zuzumüllen. Klappt dieses Mal eh nicht).

Ihr kennt mich sicherlich von diversen Story Seiten, wo ich schon fast etwas beheimatet bin.

Ich hab mittlerweile (bis auf die Biss Serie und da bin ich auch ganz froh drüber) so gut wie jedes Genre an Geschichten durchlaufen. Hab mit 14 angefangen meine schreiberischen Tätigkeiten zu intensivieren. Inwiefern gewisse Charaktere und Eigenschaften diverser Hauptpersonen zutreffen, vermag ich nicht einzuschätzen. Es bleibt nach wie vor eine Wunschvorstellung, die sich aus Erfahrungen etwas Menschenkenntnis und ein wenig Alltag ergeben.

Und um ehrlich zu sein bin ich mir nicht einmal sicher ob ich einen BJA oder einen Tré Cool jemals persönlich treffen wollen würde. Träume sind nämlich leider nur so lange schön, bis man aufwacht. Das habe ich bei diversen Meet und Greet  und einer anderen Sache aus aktueller Gegenwart erfahren (auf die ich aus diversen Gründen nicht näher eingehen werde). 

Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir vorgenommen heute mal ein wenig über mein Ziehkind "Taste Death" zu berichten. Die Leser, die damit nichts anfangen können hören einfach mal weg oder überspringen diesen Abschnitt. Als kritischer Beobachter meinerseits ist mir schon des Öfteren aufgefallen, dass ich sehr zur Dramatik neige. Warum dass so ist, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist es auch irgendwo mein Ziel Außenstehenden deutlich zu machen, dass auch ein BJA oder ein TC sowie MD (Abkürzungen diverser Bandmember besagter Truppe aus 3 bestehenden Fachkräften) menschliche Seiten haben und keine Götter sind. Es klingt brutal: Aber dass was sie dort oben auf der Bühne leisten, ist ihr Job. Das darf man dabei niemals aus den Augen verlieren. So wie andere beim Bäcker ihre Brötchen verdienen oder bei der Feuerwehr Hausbrände löschen. Und es wird manchmal genauso hart sein  Interviews zu geben und nervige Fans abzuwimmeln, wie ein Schichtarbeiter, der noch die Nacht durchrackern muss.

Um nicht den Faden zu verlieren: Die Idee zur Geschichte kam über Nacht. Es war eher eine Art Traum. Auch wenn meine Inspiration aus leider realen Quellen kommt. Ein guter Freund hat seinen Bruder beim Autounfall verloren. Er war der Fahrer, hatte getrunken und der Wagen ist in den Graben gerutscht. Auto kaputt. Der Bruder ist tot. Wisst ihr was das für Gefühle sind? Ich denke, so etwas wünscht man niemandem. Die Schuldfragwiegt hier natürlich schwer.

Jetzt werden sich natürlich einige Fragen: Ist die von allen guten Geistern verlassen? Streut noch Salz in die Wunde. Vorab: Wer nicht ganz verpeilt ist, müsste gemerkt haben, dass die Story einen erzieherischen Sinn hat. Mir als fast Straight Edger liegt es fern, Alkohol zu verherrlichen. Ich denke es ist ein gesellschaftliches Problem und mir lag eigentlich am Herzen allen bevorstehenden jungen Autofahrern klar zu machen: Denkt nach bevor ihr handelt. Schaltet das Hirn ein Wenn ihr Party machen wollt ist das okay. Aber wenn ihr das vorher wisst, nehmt lieber die U-Bahn, S-Bahn oder bildet Fahrgemeinschaften, wo euch jemand abholt, der defintiv nichts getrunken hat. Mein Fahrlehrer meinte einmal: Man befindet sich in jeder Minute im Straßenverkehr in Lebensgefahr. Heute weiß ich: er hat Recht mit dem, was er sagt.

 Um noch ein wenig etwas zum weiteren Verlauf zu sagen: Ich bin kein Psychologe. Meine Informationen zum Traumabereich stammen aus Büchern der Entwicklungspsychologie oder verlässlichen Internetquellen. Wobei ich anmerken muss, dass ich Joseph in der Story mit dieser Krankheit zumindest anhand der Symptome recht gut beschrieben habe, wenn ich mir heute diverse Medizinseiten durchlese.

 An Selbstkritik möchte ich behaupten, dass ich Adrienne in der Geschichte an einigen Stellen etwas stiefmütterlich behandelt habe. Ja, sie ist mir ein bisschen zu kurz gekommen. Nein, es lag nicht in meiner Absicht. Auch sind diverse Hintergrundinfos nicht ganz korrekt (was ich jetzt nicht ausführen möchte, denn sonst schneide ich mir ja ins eigene Fleisch).

Zu den Green Day Kindern an sich will ich mich an dieser Stelle auch einmal äußern. Ich betone nochmals, dass ich lediglich die Hülle von Ramona, Estelle, Frankito, sowie Joseph und Jakob samt deren Namen benutze.Ich behaupte nicht, dass sie so in Wirklichkeit sind.

Und um ehrlich zu sein:

Geschichten sind das Schönste auf der Welt. Man kann sich seine Hauptpersonen so erträumen/ausmalen wie man sie gerne haben würde. Aber besondern bei Kindern diverser Bands über diese Schwelle hinauszugehen und krumme Sachen anzurichten, ist meiner Meinung nach schon das Letzte. Sicher, kann ich auf meinem PC sammeln was ich will. Aber mit einigen Details in die Öffentlichkeit zu gehen und das breit zu latschten ist irgendwo moralischer Missbrauch.

Ich muss schon sagen, dass ich manchmal ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe, über dass was ich in meinen Geschichten schreibe.
Denn eigentlich geht uns der Nachwuchs wirklich nichts an.
Ich meine, dass sind zum Teil noch Kinder die irgendwo schutzbedürftig sind und nicht der ganzen Welt wie auf dem Präsentierteller vorgestellt werden dürften. Eigentlich.
Zumindest solange sie noch nicht 18 sind.
Denn wenn wir mal ehrlich sind, hätten wir Ramona, Frankito, Estelle, Brixton, Joey und Jake auf normalem Weg nie kennen gelernt, wenn ihre Eltern Steuer oder Finanzbeamte gewesen wären.
Dann wären sie normale Kinder irgendwo auf der Welt. Völlig unbekannt.
So wird eben alles hochdramatisiert: "Schau mal die Nase, der Mund. Wie ähnlich er/sie ihrem Vater sieht."
Das Gene nun mal weiter gegeben werden und das Kind/der Nachwuchs dannn auch den Eltern ähnlich ist, hat der liebe Gott nun mal so eingerichtet.
Deshalb müssen sie doch nicht genauso wie ihre Eltern sein und das vergessen einige.
Manche stürzen sich auf die Green Day Kinder wie ne Aktion auf dem Wühltisch beim Sommerschlussverkauf.
Und dann frage ich mich ernsthaft: "Hallo, Leute? Was macht ihr da eigentlich?"
Die sind doch nicht geklont, sondern sie sind eigene Menschen. Als nichts anderes sollten sie auch gesehen werden.
Anfangs dachte ich immer auf der GDC Seite: "So ein Mist von wegen private Fotos sind ein absolutes Tabu.  Ist doch gerade interessant."
Mittlerweile sehe ich das anders.

Versteht mich bitte nicht falsch. Welche Informationenund Bilder  jemand auf seinem PC speichert ist ihm oder ihr selbst überlassen. Das macht jeder mit sich aus. Nur muss deshalb alles repostet werden? Noch dazu mit nem fetten Wasserzeichen? Muss Ramona für die ganze Welt in ihrem Kleid als Eiskunstläuferin präsentiert werden? Muss der kleine Brixton mit seinem Papa beim Spielen abgebildet werden? Kann man sich nicht einfach still für sich freuen, wenn man über so etwas stolpert?

Um nochmals auf die Hauptpersonen meiner Geschichte taste death einzugehen: Ich gebe nach wie vor kein Gewehr auf meine Darstellung, habe mir die Handlungsfiguren nur ausgeliehen.

Laut sehr verlässlicher Quelle ist mir dennoch zugetragen wurden, dass ich meinen Joey  in der Geschichte recht gut getroffen habe. Er ist wohl auch in echt ab und an ein echter Stur und Trotzkopf, der ab und den Bogen überspannt, aber im Grunde ein weiches Herz hat.

Jakob kann ich nicht einschätzen. Meiner Meinung nach etwas gemütlicher und auch sanfter als sein Bruder. Darauf geb ich aber keine Garantie. Genauso bei Adrienne und Billie. Die sind für mich nicht einschätzbar.

Und genau deshalb macht das Story schreiben ja auch so einen Spaß. Stellt euch doch mal vor, wir wüssten was in der Realität abgeht. Das wäre der ultimative Dämpfer für die Fantasie.

Meint ihr nicht?

22.11.10 18:56

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